„Und was tun wir?“
Diese Frage eines Teenagers ist Resümee und Aufforderung zugleich. Und lädt ein, gegen jeglichen Pessimismus endlich Hand anzulegen und die wenigen verbleibenden Jahre zu nutzen, um den Trend umzukehren.
„Am 12. April schaut Malsch auf die Welt“, so stand es auf den Plakaten, mit denen wir alle Malscher zum 2. Grünen Kino in die Zehntscheuer einluden. Dort sahen wir uns gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Zuschauern den Film „HOME“ des französischen Journalisten und Fotografen Yann Arthus-Bertrand an.
In „HOME“ bekommen wir eine wunderbar faszinierende Sicht auf unseren Planeten und sein zerbrechliches Gleichgewicht. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise um die ganze Welt und lässt uns mit Bildern aus der Vogelperspektive unsere Erde aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten und verstehen.
Wir sehen die Erde, wie wir sie bisher noch nie gesehen haben. Wunderschöne Natur- und Tieraufnahmen wechseln mit Bildern der Zerstörung und Ausbeutung der Erde ab. Die Aufnahmen sprechen für sich, berühren und machen uns bewusst, dass wir so nicht weiter machen können. Uns wird eindrucksvoll gezeigt, wie alles auf unserer Erde zusammenspielt, eins ins andere greift und keiner sich herausnehmen kann. Es wird klar, dass wir uns den ökologischen Problemen stellen und endlich an deren Ursachen herangehen müssen.
Wir Menschen existieren jetzt 200.000 Jahre und haben in dieser Zeit ein Gleichgewicht zerstört, dass sich in 4 Milliarden Jahren entwickelt hat – unseren Heimatplanet, die Erde. Doch wir zahlen einen hohen Preis: Es bleiben uns kaum noch 10 Jahre, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden oder wenigstens einzudämmen:
Wir müssen endlich Schluss machen mit der maßlosen Ausbeutung der Reichtümer unserer Erde und unsere Konsumgewohnheiten drastisch ändern!



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