Aktion Sichere Straßenüberquerung

Wie sicher ist der Schulweg unserer Kinder?

Spätestens zum Einschulungstermin rückt diese Frage in den Fokus der neuen Schulanfänger-Elternschaft. Und es wiederholt sich Jahr für Jahr die selbe Dramaturgie:

Eltern müssen erkennen, dass an vielen Stellen in Malsch sichere Querungsmöglichkeiten fehlen, so zum Beispiel:

  • In der Hauptstraße für die Anwohner des Horenzackers,
  • in der Friedhofstraße in die Einmündung zur Schulstraße,
  • in der Rotenberger Straße zwischen Grünheckenweg und Jahnstraße sowie
  • eine Entschärfung/Verbesserung der Situation am Zebrastreifen Hauptstraße/Ecke Rotenberger Straße.

Eltern, die sich dann damit nicht zufriedengeben wollen und sich engagiert für Abhilfe und Veränderung einsetzen möchten, machen dann regelmäßig die Erfahrung, dass ihre Vorgängergeneration sie ernüchtert: Das habe man auch schon alles festgestellt und bemängelt, es gäbe aber – und das auch schon zu Bürgermeister Werner Knopfs Zeiten – keine Wege zu einer Verbesserung der Situation und man würde sich nur vergeblich bemühen.

Jetzt hat im Februar diesen Jahres das Verkehrsministerium einen neuen, veränderten Leitfaden zur Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen eingeführt. Die Kommunen sind eingeladen, sich mit der Sicherheitsproblematik des Fußverkehrs auf ihren Straßen zu befassen und können sich um eine Aufnahme in das „Aktionsprogramm Sichere Straßenquerung – 1000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg“ bewerben.

Im Interesse aller Eltern und sonstigen Fußverkehrsteilnehmer – vom Kindergartenkind bis zum Senior – haben wir unsere Gemeindeverwaltung ermuntert, für Malsch eine Bewerbung abzugeben. Wir hoffen sehr, dass unsere Bitte im Rathaus nicht ungehört verhallt und sich die Verwaltung zur Aufnahme unseres Ortes in dieses Programm bewirbt.

Es wäre ein schöner Erfolg, wenn sich zukünftige Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder auf den Wegen in Malsch keine Sorgen mehr machen müssten und der Fußverkehr generell wieder mehr zum Zuge kommt!

Der Mensch der ZUKUNFT wird ein GRÜNER sein oder er wird nicht mehr sein!

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